Eines der wichtigsten Baudenkmäler der Stadt Zittau

Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überbringt Fördervertrag in Zittau

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt sich dank der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär sie seit 1991 ist, an den holzrestauratorischen Arbeiten am Noackschen Haus am Markt 4 in Zittau. Den Fördervertrag über 20.000 Euro nimmt Peter Blaesche von der Eigentümergemeinschaft GbR entgegen. Ihn überbringt Dr. Marius Winzeler, Ortskurator Zittau der DSD, im Beisein von Marko Kuring von der Sächsischen Lotto GmbH am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 um 11.00 Uhr vor Ort.

Der repräsentative Bau mit reichem Fassadenschmuck zählt zu den wichtigsten Baudenkmälern in Zittau. Der viergeschossige, zwischen 1677 und 1689 im frühbarocken Stil errichtete Bau mit Mansarddach diente über Jahrhunderte als Wohn- und Geschäftshaus. Im gequaderten Erdgeschoss führt ein Segmentbogentor durch zwei rahmende toskanische Säulen, die einen gesprengten Dreiecksgiebel tragen. Über dem Portal verweisen die Initialen A. N. im Schlussstein auf den Bauherrn Andreas Noack. Die Fenster des Hauses bekrönen reiches Akanthuswerk. Ein zweigeschossiger Erker ziert Kartuschenschmuck in den Brüstungen. Die Rückfront zum Johannisplatz hin glänzt ebenfalls durch die korinthische Pilastergliederung.

Das Noack’sche Haus in Zittau ist eines von über 720 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Sachsen fördern konnte.

 

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